Aktuell facebook_logo

Published on Juni 25th, 2012 | by Pamela Bernsteiner

0

facebook: nutzer können sich jetzt gegen sponsored stories wehren

wer bei facebook den „gefällt mir“-button einer fanpage klickt, wird so leicht zum werbeträger für die seite bzw. das unternehmen. denn gegen bezahlung kann das unternehmen mit seinen fans werben. freunde lesen dann sachen wie „max mustermann war gerade hier: mc donalds“.

bislang konnten sich die facebook-nutzer nicht gegen die sponsored stories wehren, es sei denn sie verzichteten gänzlich darauf fanpages zu liken. jetzt haben sich nutzer aus den usa erstritten, dass jeder nutzer selbst entscheiden darf, ob er seine daten für werbung hergeben will oder nicht. in einem gerichtlichen vergleich hat der konzern zugestanden, dass in zukunft jedem nutzer klar gemacht werden muss, dass sein name für werbung verwendet werden kann und dass es die möglichkeit geben muss, das zu verhindern.

begonnen hat dieser streit in kalifornien, wo fünf nutzer eine klage gegen facebok eingereicht haben. es war ihnen nicht recht, dass ihr name ohne ihr wissen für werbung verwendet wird. weder wurden sie um erlaubnis gefragt, noch hatten sie die möglichkeit sich dagegen zur wehr zu setzen. im zweifel könnte sogar ein wirtschaftlicher schaden entstehen, wenn namen in verbindung mit produkten oder marken auftauchen. besonders bei der werbeform „sponsored stories“ wird den nutzern nicht gleich klar, dass es sich dabei um werbung handelt und nicht um die aktion des freundes.

durch die anklage und den gerichtlichen vergleich, zahlte facebook bereits zehn millionen dollar spenden an verschiedene organisationen und stimmte zu, relevante neuerungen bei facebook durchzuführen.

so müssen facebooknutzer künftig einfluss darauf haben, ob ihr name in verbindung mit einem produkt gezeigt wird oder nicht. im statement of rights and responsibilities steht jetzt, dass sich jeder nutzer als grundsätzlich einverstanden erklärt. zudem steht beschrieben, wie sich der nutzer diesem einverständnid widersetzen kann.

in punkt 10.1 steht: “du kannst über deine privatsphäre-einstellungen einschränken, inwiefern dein name und dein profilbild mit kommerziellen, gesponserten oder verwandten inhalten (wie z. b. einer marke, die dir gefällt) verbunden werden können, die von uns zur verfügung gestellt oder aufgewertet werden. du erteilst uns die erlaubnis, vorbehaltlich der von dir festgelegten einschränkungen, deinen namen und dein profilbild in verbindung mit diesen inhalten zu verwenden.”

unter den privatsphäre-einstellungen gibt es den punkt „werbeanzeigen, anwendungen und webseiten“, und darunter den neuen punkt „werbeanzeigen“, der ab sofort gesondert bearbeitet werden kann. unter „soziale werbeanzeigen bearbeiten“ kann man dann verhindern, dass sein name in sponsored stories auftaucht. und auch eltern können im family safety center die accounts ihrer kinder für solche werbeanzeigen sperren lassen.

avatar

Über den Autor: Pamela Bernsteiner

Pamela Bernsteiner : Beiträge auf social move: 479 .



style=”display:inline-block;width:250px;height:250px”
data-ad-client=”ca-pub-0443332210411793″
data-ad-slot=”8267970029″>

Als Projektleiterin bei social markets ist das Social Web mein zweites Zuhause. Hier blogge ich über meine Erfahrungen mit Social Commerce und Interactive Marketing und was sonst noch Spannendes im Web passiert. Mehr zu mir gibt’s auf (fast) allen Kanälen unter “Pamela Bernsteiner”. Ich freue mich auf neue Kontakte und wünsche viel Freude beim Lesen meiner Artikel.

Auf Facebook kommentieren

Kommentare

Tags: , , , , , , , , ,




Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Back to Top ↑