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Published on Dezember 14th, 2011 | by Dr. Rainer Demski

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· social media sales – geht das? reicht das?

„erzähl bloß nicht so viel“, …

… riet mir der geschätzte kollege und freund, als ich ihm unser konzept zum ersten mal erklärte.  und fügte hinzu: „das könnte wirklich rocken. dann will es eh jeder haben.“ ich überlegte. hatte ich schon zuviel erzählt?

rückblende. auf der dmexco sah es noch anders aus. orientierungsphase. gespräche. sondieren. was sind die trends? wer macht was? und wie? und warum?

der übliche weg war schnell erkannt: man nehme eine gute portion sea mit ganz viel google, eine prise seo-voodoo, als bunte beilage horizontales und vertikales affiliate, eine spur direct und display, cross media nicht vergessen – und lecker facebook ganz nach gusto: fertig ist der medienmix, und die menge jubelt. und die methoden? push und pull. wie eh und je. seiten bauen, ads ausliefern, teaser setzen, direct bis hart an die spam-grenze, communities einsammeln. und viral? na ja, schafft man doch eh nur mit den wenigen richtig guten ideen. und dann? ja … was dann?

„mit diesem social media zeugs kann man kein geld verdienen“, …

… offenbarte der vertriebsvorstand eines großen versicherungskonzerns seine glasklare meinung. „da  holen wir uns mühsam ein paar tausend fans, geben einen haufen geld für agenturen aus, und am ende mache ich nicht einen vertrag mehr.“

recht hatte er. es musste anders gehen. ganz anders.

nach drei messen, einem symposium und zwei kongressen zurück in der hamburger reimerstwiete. ein weißes blatt papier und ein junggebliebenes buch, das mir just zu der zeit wieder in die hände fiel. das cluetrain manifest. und seine kernaussage: märkte sind gespräche. damit begann alles. es wurde eine lange nacht.

als der herbstmorgen durch die fenster dämmerte, war er fertig: ein plan, märkte im netz künftig ganz anders zu erschließen. menschen nicht mehr in trichter zu drängen. kraft und dynamik der dialoge zu nutzen und die „klassischen“ performance-kanäle um zwei mächtige, intelligente werkzeuge zu ergänzen. und alles auf ein ziel hin auszurichten: erfolg.

auf einmal wusste ich, was und wen wir brauchen würden, wie wir die dinge kombinieren können, welche prozesse wir etablieren und erlernen müssen, und was am ende wirklich zählt. es folgten konzeptionsgespräche mit google, adobe und viele anderen. wie im puzzle kam ein element nach dem anderen dazu – und ein bild entstand.

am ende passte alles auf ein blatt din a 4.

das habe ich heute – anstelle abendfüllender power-point-wüsten – immer dabei. und es war bei weitem nicht mehr nur social media sales; es war das web, wie es sich gerade jetzt entwickelt, als dezentrales vertriebsinstrument. steuerbar, planbar bis zum abschluss. und es steht ein neuer name an der tür, mit dem wir uns zuhause fühlen: social markets.

heute – sechs wochen harter zickzack-kurs durch die republik und ganze 26 präsentationen liegen hinter mir – bin ich sicherer als zuvor: wir sind auf dem richtigen weg. und mein kollege und freund hatte recht: das konzept öffnet türen. vielleicht, weil es so einleuchtend ist. vielleicht, weil es keinen neuen “kanal social media” aufmacht, sondern alles integriert. vielleicht, weil es den gesetzen aller märkte dieser welt folgt und nichts anderes tut als das, was wir menschen seit tausenden jahren tun, wenn wir handel treiben und erfolgreich sein wollen.  vielleicht aber auch alles zusammen.

eins ist sicher: durchschnittlich fünf präsentationstermine pro woche kosten kraft. darum haben wir uns entschieden, anfang 2012 auf rundreise durch deutschland zu gehen. an fünf terminen und in fünf städten freuen wir uns auf alle, die genau wissen wollen, was wir denken und tun, wie wir es umsetzen werden und warum wir glauben, damit marketing und vertrieb auf ganz neue fundamente stellen zu können.

termine, orte und inhalte … demnächst in diesem theater. wir freuen uns auf 2012!

bis dahin Ihnen / Euch allen eine gute zeit!

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Über den Autor: Dr. Rainer Demski

Dr. Rainer Demski : Beiträge auf social move: 24 .



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Als analog native begann damals alles in den Redaktionen von DPA und einem größeren Zeitungsverlag – mit Layoutbögen auf Papier, Prittstiften und Faxgeräten +++ irgendwann kam Quark xpress, und viele Menschen gingen +++ beim ersten Internet und dem sympathischen Fiepen des 56k-Modems live dabei und von Beginn an fasziniert +++ 1999 dem Lockruf des Goldes hinterher und mit hurra in die new economy +++ nach Pleite der IMH bzw. UB-AG (wer die noch kennt, wird jetzt schmunzeln *g) in die Selbständigkeit +++ danach mehrere Jahre Hoster und seit 2003 Agenturinhaber +++ seit 2008 Aufbau einer neuen Agenturidee, seit Dezember 2011 unter der Flagge social markets +++ inzwischen wohl ganz gut vernetzt +++ steter Ehrgeiz: Lösung von Vertriebsproblemen – online, versteht sich +++ Willkommen in unserer Welt ;-)

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